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Semi-Custom-Konzept auf 67 Fuß erweitert

Die ästhetische Eleganz der Knierim 60 hat vor Jahresfrist die Vereinbarkeit von Schnelligkeit und Top-Komfort einer Fahrtenyacht neu definiert. Jetzt erweitert die Kieler Werft ihr Semi-Custom-Konzept und bietet nach den Plänen von beiderbeck designs aus Bremen die Knierim 67 in der 20-Meter-Klasse an. Sie schreibt die Erfolgsstory der kleineren Schwester fort, indem viele Designmerkmale vom schlank geschnittenen Vorschiff mit „Bugnase“ bis zum klassisch schrägen Heckspiegel übernommen oder fortgeschrieben werden – nur noch bequemer und noch schneller.

Gut zwei Meter mehr in der Länge über alles (20,42 Meter statt 18,30 Meter) vergrößern vor allem das individuelle Center-Cockpit und spiegeln sich bei etwa gleicher Bootsbreite (5,30 Meter) in einem flacheren, gestreckten Aufbau wider. Zweifelsohne steht bei diesem formschönen Cruiser die Performance im Vordergrund. Um das Gewicht von rund 26 Tonnen zu halten, wird mehr Kohlefaser eingesetzt, als nur bei den Verstärkungen des GfK-Kaskos im 60er. Das Rigg ist komplett aus Carbon, also auch Wanten und Salinge.

32,15 Meter über der Wasseroberfläche trägt es eine Am-Wind-Garderobe von 248 Quadratmetern – 152 m² das Großsegel und 96 m² die Selbstwendefock. Das sind ein Plus von 50 m² oder 25 Prozent bei der Knierim 67. Der Segelfläche steht ein deutlich tiefer gehender Hubkiel (2,70 bis 3,70 Meter statt 2,20/3 m) gegenüber, der jedoch ebenfalls unter der Mittelsalonbank endet und dementsprechend augenscheinlich unter Deck keinen Platz wegnimmt. Solch ein Tiefgang erhöht das aufrichtende Moment und sorgt für einen Extra-Schub bei mittleren bis starken Winden.

Je kräftiger die Brise, desto größer ist der Genuss des Freizeitkapitäns am Lenker. Denn mit dem Doppelruder verbindet ihn ein robustes, lineares Steuersystem wie bei einem Volvo Ocean 65. Und jene High-end-Racer trotzen gerade anspruchsvollsten Bedingungen beim Rennen um den Globus. Apropos Weltumseglung: Die Knierim 67 ist in vielen Belangen auf Langzeittörns mit kleiner Crew ausgelegt.

Das Reffen und Bergen des Großsegels erfolgt über einen Rollgroßbaum. Die Unterdeck-Furler von Reckmann – mit Knierim Yachtbau und beiderbeck designs in der Arbeitsgruppe DEUTSCHE YACHTEN organisiert – verkleinern die Vorsegel auf Knopfdruck, von der Arbeitsfock bis zum Code Zero. Die Schoten werden auch beim großen Bruder ohne Grinder über einen hydraulischen Magic-Trim-Zylinder eingestellt.

Ein Blick an Deck offenbart sofort einen geräumigen Unterschied: Auf dem Vorschiff der 67er bettet eine eingelassene Bucht das Dingi ein. Geblieben sind die Treppe achtern, über die es sicher auf die ausklappbare Badeplattform geht, sowie der grandiose Ausblick durch die vergleichsweise großen Rumpfscheiben und das markante umlaufende Fensterband im Deckshaus, das in der neuen Version sogar elektrisch getönt, also abgedunkelt werden kann. Beliebt und bewährt bleibt die Beschlaganordnung zum Beispiel der Jammer vor den Winschen oder die Durchführungen für Festmacherleinen unter der Fußreling.

Die Innenaufteilung ist auch im Semi-Custom-Konzept logisch, aber flexibel und anpassungsfähig ganz nach den Vorstellungen des ambitionierten Eigners. Seine „eigenen vier Wände“ mit begehbarem Kleiderschrank sind großzügig gesetzt. Aber zwei Doppelachterkabinen und eine Crewkammer könnten auch anderweitig genutzt werden, zum Beispiel als Wohnergänzung mit Bar und Bibliothek, wenn nicht als Werkraum oder gar Spielothek.

In der hochseegeeigneten Pantry zaubert der Smutje Meeresdelikatessen zum Hafendinner genauso wie heiße Mitternachtssuppe auf Wellenkämmen. Ob Edelhölzer oder Sichtkarbon, Kunstleder oder haptisch betonte Naturstoffe, Zierstreifen oder dezente Muster in LED-Effekten – erlaubt ist was gefällt. Modernste Navigations- und Unterhaltungselektronik verstehen sich als Standard ab 2,9 Millionen Euro für einen Traum in Weiß (oder farbig natürlich).

 

 

 

 

 

 

 

 
   
 
 

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